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Holzarten

Die sibirische Zeder

Die sibirische Zeder wird in Rußland respektvoll die „Königin der Taiga“ genannt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist Sibirien. Dieser immergrüne Nadelbaum besitzt eine magische Energie und symbolisiert für die Einheimischen das Leben selbst.
Das Zedernholz zählt zu den besten Holzarten. Es ist so hart, dass sich mit Stahl vergleichen lässt. Das Holz besitzt hohe Witterungsbeständigkeit und gute Dauerhaftigkeit. Es ist alterungsbeständig und langlebig.
Das Zedernholz lässt sich gut bearbeiten. Dank seiner Witterungsbeständigkeit ist es im Schiffsbau und Wasserbau zu Hause. Das Zedernholz wird für Hausbau, Innenausbau, für Möbelbau, Brücken und Eisenbahnschwellen verwendet.
Die Häuser, die aus Zedernholz gebaut oder mit Zedernholz vertäfelt sind, sind mit einem feinen Aroma angefüllt, das das Holz verströmt. Das desinfiziert die Luft im Raum und hat eine wohltuende Wirkung auf die Gesundheit der Hauseinwohner.

Sibirische Lärche

Die Lärche liefert das härteste und dauerhafteste Holz, das als außerordentlich wertvolles Bauholz verwendet wird.
Das Lärchenholz ist eine der besten Holzarten und eignet sich perfekt zur Herstellung von Gartenmöbel.
Das Lärchenholz besitzt eine hohe große Witterungsbeständigkeit,  eine gute Farbtönung und ausgezeichnete Struktur.
Das Holz ist sehr trag- und druckfest, zäh und elastisch, gut spaltbar.
Als Bauholz ist es unübertroffen zum Erd-, Gruben-, Brücken-, Wasser- und Mühlenbau, für Stallungen und Kellerräume, Brennereien, Brauereien und Salzwerke, auch bei der Fertigung von Eisenbahnschwellen, Funktürmen usw., also überall, wo höchste Dauerhaftigkeit verlangt wird.
Wegen seiner Elastizität, Zähigkeit, Spaltbarkeit und Lebens-Dauer (oder besser Haltbarkeit) findet das Lärchenholz bevorzugte Verwendung bei der Herstellung von Fensterrahmen, Türen, Treppenstufen, Fußböden, sowie bei der Fertigung von Möbeln und Täfelungen.

Die Fichte

Die Fichte ist ein weitverbreiteter Nadelbaum, der in vielen Gegenden als Holzlieferant gezüchtet wird. Die Fichte ist die häufigste Baumart in Deutschland, sie ist auch in Rußland aufzufinden. Dieser immergrüne schnell wachsende Nadelbaum wird wegen hoher Qualität überall geschätzt. Viele Dinge, von der Wiege bis zum Sarg, sind aus Fichtenholz gezimmert. In Deutschland nennt man Fichte “Brotbaum der Forstwirtschaft”.
Das preisgünstige Holz der Fichte zeichnet sich durch das relativ geringe Gewicht und die im Vergleich dazu guten Festigkeit- und Elastizitätswerte aus. Das Holz hat einen feinen harzigen Geruch. Schönes Fichtenholz ist gelblichweiß. Unter Einfluß des Lichtes dunkelt es deutlich nach und nimmt einen gelblich-braunen Alterston an. Das weiche Holz trocknet schnell, schwindet wenig und ist dauerhaft. Es lässt sich gut bearbeiten, messern und schälen, drehen, sehr gut spalten und leimen.
Das Fichtenholz findet hauptsächlich als Holz für den Bau Verwendung z.B. (Balken, Bohlen, Bretter, Kanthölzer). Es wird für Fenster, Türen, Tore, Wände, Decken, Treppen, Fußböden genutzt. Die Fichte besitzt ein gutes Stehvermögen und wird zur Herstellung von Parkett verwendet.

Die Birke

Die Birke ist ein sommergrüner Laubbaum. In Rußland gilt dieser Baum als nationales Pflanzensymbol vergleichbar mit der deutschen Eiche.
Die Birke liefert hochwertiges Holz, das auf vielseitige Weise verwendet wird. Das langfaserige feine Birkenholz ist elastisch, zäh und ähnelt  hinsichtlich der Bruchfestigkeit der Eiche.
Das Birkenholz ist gelblichweiß bis hellbräunlich gefärbt und leicht seidig glänzend. Das Holz ist nicht besonders hart, verfügt über geringe Tragkraft, ist aber leicht und sehr haltbar. Es ist resistent gegen Trockenheit und Feuchtigkeit.
Die Birke ist ein sehr geschätztes Holz für Drechslerarbeiten. Es findet auch im Möbelbau Verwendung. Als Spezialholz wird es zur Herstellung der Sportgeräte (Speere und verleimt für Disken) sowie der Musikinstrumente benutzt. Das Birken-holz eignet sich hauptsächlich zur Furnierherstellung (Schälfurniere zu Sperrholz-platten). Die Birke liefert Material für Bürsten- und Pinselindustrie.

Die Kiefer

Die Kiefer ist ein immergrüner Nadelbaum. Weltweit werden Kiefern als die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft geschätzt. Das beste Kiefernholz liefern Kiefern, die im nördlichen Teil Rußlands heimisch sind. Der lange Winter, starker Frost, der kurze Sommer verleihen dem Holz eine besondere Qualität. Die Kiefer steht in zahlreichen russischen Sagen für Stärke, Härte und Widerstandskraft.
Das Holz der Kiefern ist sehr wertvoll. Es ist meist leicht und harzreich. Dieses geradfaserige kontrastreiche Holz verfügt über deutliche Jahresringstruktur und dekorative Ästigkeit. Frisches Kiefernholz ist rötlich-gelb. Es dunkelt rasch in einen rötlich-braunen Farbton nach. Das Kiefernholz weist eine wesentlich höhere Rohdichte als Fichtenholz auf.
Es kann als Bauholz, zum Innenausbau, als Möbelholz und zur Papier--herstellung verwendet werden.
Neben den  guten forstwirtschaftlich relevanten Eigenschaften verfügt die Kiefer über weitere Charakteristika, die ihren Einsatz in verschiedenen Bereichen ermöglichen. Alle Produkte aus Kiefernholz reduzieren dank der ätherischen Öle die Keim- und Bakterienbelastung und wirken positiv auf Wohlbefinden und Gesundheit der Menschen.

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